Minimalismus

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Mit Minimalismus mehr von den Dingen die wirklich zählen.

Wir gehen arbeiten, um uns mit den grundlegenden und notwendigen Dingen ausstatten zu können. Ist diese notwendige Basis an Ausstattung geschafft, entstehen automatisch erneut Wünsche das nun Vorhandene durch etwas das schöner, besser und neuer ist zu ersetzen und die letzten leeren Flecken in der Wohnung mit irgendwelchen Gegenständen auch noch zu füllen. Bekannte und Freunde schwärmen von ihrer neuen Errungenschaft. Der kommende Sommer bringt eine neue Mode und das neue Smartphone-Modell ist auch bereits in den Startlöchern.

Das Hamsterrad aus Arbeit und Selbstbelohnung

Um das alles bezahlen zu können, gehen wir immer mehr arbeiten oder machen Tätigkeiten, die zwar mehr Geld einbringen, uns aber immer weniger als Mensch erfüllen. Um uns für die viele und anstrengende Arbeit zu entschädigen, belohnen wir uns selbst durch Einkaufen. Irgendwann steckst du fest im Hamsterrad aus Arbeit und Konsum. Du denkst das sehnlichst gewünschte Gefühl von Glück stellt sich ein, sobald du nur den nächsten tollen Gegenstand gekauft hast – als ob es dein Leben verändern könnte. Sobald es aber bei dir Zuhause liegt, fällst du kurze Zeit später bereits wieder in ein Loch und du richtest ganz automatisch erneut dein Augenmerk auf die nächste Belohnung und Entschädigung für all deine Arbeit und Mühen aus.

Die Minimalismus Bewegung setzt genau bei diesem Problem an: Raus aus dem Hamsterrad aus arbeiten und kaufen, arbeiten und kaufen… 

Es ist absolut befreiendes Gefühl sich von unnützen Gegenständen zu lösen, zu entrümpeln. Denn man wird feststellen: Das meiste vermisst man überhaupt nicht. Und noch viel wichtiger:  Man braucht viel weniger als man bisher dachte. Die Last ständig Mittel für den nächsten Kauf, die nächste Kreditkartenabrechnung aufbringen zu müssen, fällt weg. Der Fokus richtet sich neu auf das aus, was im Leben wirklich zählt, denn Glück kann man – nachdem die relevanten Grundbedürfnisse gestillt sind – nicht durch Konsum nachhaltig und relevant steigern. 

Sparen ist Konsumverzicht

Der Gedanke hinter Minimalismus geht natürlich noch tiefer und zielt auf viele weitere Aspekte ab. Dabei geht es im Wesentlichen auch nicht darum, zum kompletten Konsumverweigerer zu mutieren oder nur mit einer fest limitierten Anzahl an Gegenständen auszukommen, sondern darum, persönliches Glück von Gegenständen sprich von Konsum zu lösen. Ganz wichtiger Nebeneffekt: Statt irgendwelchen Kram zu kaufen, bleibt mehr Geld am Ende des Monats über, welches du sparen kannst. Denn Sparen ist Konsumverzicht. Mit dieser Lektion hast du einen wichtigen Schritt in Richtung finanzielle Freiheit getan.

Unterhaltsame Blogs und Podcasts zu dem Thema:

Matt D’Avella und The Minimalists.

 

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Kuratierte Produkte

Auf diesen Seiten stellen wir kuratierte Produkte, Tools und Dienstleistungen vor, welche sich durch einen besonderen Nachhaltigkeitsgedanken auszeichnen, vom Erzeuger direkt stammen, als Crowd gemeinsam gekauft werden können oder uns auf andere Art inspiriert haben – und natürlich einige Tipps, wie du Geld sparen kannst.

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