Steuererklärung

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So wird die Steuererklärung weniger painful!
Foto Dylan Nolte

Es hilft nichts. Das Jahr ist um und erneut droht die Steuererklärung. Für manche ist allein der Gedanke daran ein Horror. Entsprechend lang wird der Vorgang hinausgezögert. Prokrastination Level 100. Lieber werden sogar noch die Eltern angerufen, oder das Katzenklo geleert.

Get shit done!

In diesem Artikel möchten wir dich nicht zu einer ordentlichen, gewissenhaften Einstellung zur Steuererklärung erziehen. Aber wir zeigen dir, wie du mit ein paar einfachen Tricks das ganze Prozedere für dich um einiges einfacher und erträglicher gestalten kannst und wie du ggf. auch mehr Geld vom Staat zurück bekommst.

Belohnung muss sein

Laut dem Steuerprogramm Smartsteuer*, auf das wir später noch zu sprechen kommen, beträgt die durchschnittliche Steuerrückzahlung satte 1.096 €! Bekommst du so viel vom Fiskus zurück? Nein?! Mit diesem Gesamtziel vor Augen solltest du aber an die Sache herangehen: Höchste Zeit zurückzuholen, was dir schon immer gehört hat! 

Du hast keine Ahnung von der Materie und willst es auch nicht? Halb so schlimm. Wir zeigen dir wie du selbst als größter Laie zum Ziel kommst, mit zwei ganz einfachen Regeln:

Regel #1: Vorbereitet sein

Vorbereitung ist schon einmal die halbe Steuererklärung. Alles was du für deine Steuer das ganze Jahr über tun musst, ist eine Glassichthülle schnappen und da alle relevanten Rechnungen und Papiere reinzupacken, die während des Jahres so eintrudeln. Abrechnung da, ab in die Hülle- ohne wenn und aber. Das erspart später Stunden – ach was, Tage! 

Regel #2: Künstliche Intelligenz und gute Usability

Damit die Steuererklärung nicht zur Qual wird, ist ein gutes Steuerprogramm A und O. Das kostenfreie vom Finanzamt, Elster, ist unseres Erachtens eben eine solche Qual – aber natürlich ist das ein Stück weit auch Geschmacksache. Es hat alles was es braucht um die eigene Erklärung abzugeben, dass ist es aber auch schon. Andere Programme sind da hilfreicher und fühlen sich auch nicht so an, als kämen sie aus einem anderen Jahrzehnt. 

Unser klarer Favorit ist das Wiso Steuerprogramm. Hier gefällt uns die Menüführung, der gesamte Prozess ist stimmig, im Schluss erhalten wir wirklich nützliche Informationen wie beispielsweise Hinweis zu Pauschalen, welche wir auch ohne Belege hinterlegen können bzw. vom Finanzamt in der Regel grundsätzlich akzeptiert werden und über jederzeit lässt sich eine Plausibilitätsprüfung machen, sprich ein Test ob unser Datengehacke so auch stimmen kann. Allein dadurch kommen ein paar Hunder Euro zusammen. Und auch die Steuersoftware selbst setzt sich von der Steuer ab – gut so!

Die größte Motivation ist der Zähler mit der stetig wachsenden Steuererstattung

Am wichtigsten ist aber der Zähler, der die Steuererstattung anzeigt. Mit jeder neuen Angabe wächst er gedeihlich in die Höhe, was für den nächsten dringlich benötigten Motivationsschub sorgt. Bei der Online-Version von Wiso werden sogar, sofern gewünscht, die Kontodaten ausgelesen. Dadurch werden automatisch Buchungen in die Steuererklärung übertragen. Sehr komfortabel wie wir finden.

Das bereits kurz erwähnte Steuerprogramm Smartsteuer* weißt diese Funktion leider nicht auf! Ganz so gut hat uns auch die Menüführung und die Usability nicht gefallen. Alles in allem aber ein solides Produkt und in vielen Punkten ist es wohl eine Frage des persönlichen Geschmacks und der Gewohnheit, welchem Programm man letztlich den Vorzug gibt.

Wir testen Wiso an einem Steuerprogramm-Neuling

Da wir selbst mit beiden Programmen vertraut sind, haben wir zu Testzwecken die letzte Version des Wiso Steuerprogramms einem totalen Neuling in die Hand gedrückt. Bisher hat sie ihre Erklärung nur über den Steuerhilfevereinen realisiert bekommen. Nun war sie aber mit dem Programm komplett auf sich alleine gestellt.

Die Zusammenfassung: Ja, es wurde geflucht. Einiges, was offensichtlich war, wurde nur mühsam ins Programm eingeklopft. Wieder anderes war tatsächlich etwas tricky und könnte in der nächsten Version des Programms noch besser erklärt und dargestellt werden. Letztendlich hat auch alles länger gedauert als erwartet. Aber: Sie hat es ganz alleine geschafft! Und im Laufe der Steuererklärung wurde sie immer sicherer und geübter. Zuletzt war die Steuererstattung so hoch wie noch nie. Eine echte Kriegsausbeute. Und wir sind uns sicher: Nächstes Jahr klappt es noch flotter, schließlich können alle relevanten Daten der letzten Steuererklärung übernommen werden. 

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Wenn dich interessiert, wie viel Steuer du im Vergleich zur restlichen Bevölkerung zahlst, kannst du den folgenden Steuerrechner des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) nutzen:

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